Stintino
Nach gemütlichem Frühstück, also erst die dicke Schicht Sand vom Tisch und den Stühlen gewischt, tuckerten wir gemütlich Richtung Stintino. Es geht nur gemütlich hier auf den Strassen, es hoppert Mann wieder einmal auf dem Sitz umen.
Etwa 8km vor Stintino mit seinen berühmten weissen Sandstränden, finden wir einen herrlich schattigen Stellplatz unter mächtigen Pinien. Der erste Eindruck ist perfekt – bis wir feststellen, dass die Bäume eine tolle Überraschung bereithalten. Statt Sommerregen rieselt klebriger Honigtau auf uns runter. Erst einen Sandschicht, dann einen Portion Natur-Sirup, was ein regelmässiges abwischen des Tisches erfordert – also rein Lumpen holen – raus putzen – rein auswaschen – raus wieder putzen 🙂 Für Bewegung ist wieder einmal gesorgt, die Muskeln bleiben geschmeidig.
Beim erkunden von Stinino gönnen wir uns eine Portion herrlich frischer Muscheln. Schnell ist klar: Morgen wird ein Strandtag eingelegt. Der berühmte La Pelosa zeigt sich von seiner schönsten Seite, mit seinem türkisblauen Wasser und weissen Sandstrand. Allerdings ist der Strand bereits jetzt gut besucht. Wie es hier in der Hochsaison aussieht, möchten wir uns gar nicht vorstellen.
Wir nehmen den ruhigen Spiaggia Pazzona und tun nichts ausser auf der faulen Haut liegen. Und dann gibt es da noch dieses kleine Strand-Beizli, genau nach unserem Gusto. Da mussten wir natürlich einkehren, wollen ja die Sarden unterstützen und etwas konsumieren.