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    Tschüss Schweden, hallo Cordon bleu: Ab durch die Mitte! (Rückreise)

    Früh morgens ging es bei knackigen 8 Grad los. Schliesslich brauchten wir noch genügend Zeit um den Dethleffs mit dem vergleichsweise günstigen Schwedendiesel zu füttern. Beim Einchecken setzten wir strategisch wieder auf die längste Womo-Reihe und prompt standen wir auf der Fähre erneut in der Mitte ganz weit vorne. Sehr gutes Omen! Die Nils Holgersson ist nagelneu und super schick. Mann hat für sowas einfach den richtigen Riecher, hat uns zum Spottpreis zwei Sessel in einer separaten Lounge ergattert. Wir waren zwar nicht alleine aber die überschaubare Anzahl Mitreisender machte das Ganze super entspannt. Einfach im Sessel fläzen, Beine hochlegen und ein gutes Buch lesen. Zwischendurch ein Schlendergang durchs Schiff…

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    Von Sporteinlagen beim Wetter-Pingpong, Hexenjagd in den Dünen und dem grossen Hotpot-Finale (Falsterbo-Tullesbo Sätesgard)

    Die Temperaturen im Süden waren ein Müh wärmer, aber das schwedische Wetter Ping-Pong macht auch in Falsterbo nicht halt. Draussen an der Sonne sitzen, wegen Regenguss ins Womo hüpfen, kurz darauf wieder raus… Pfff, tägliche Sporteinlage definitiv inklusive. Bei richtig schönen Wetter schwangen wir uns auf den Drahtesel, um die Halbinsel zu erkunden. Mit dem Plan gegen Malmö zu strampeln. Der Stramme Wind hatte da aber ein Wörtchen mitzureden und blies uns derart entgegen, dass wir nach einer weile beschlossen: Nö nicht mit uns, einmal das ganze retour bitte. Als Belohnung gab es erst einmal leckeren geräucherten Lachs (das können sie hervorragend hier), bevor wir uns auf den Weg an…

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    Von schwedischem Wein-Frust und der Sonne im Klippen-Paradies (Kullaberg)

    Es weinte wieder einmal aus Kübeln, herrgottnochmal, was für ein Desaster. So ging es für uns spontan nach Kullaberg. Eigentlich wollten wir auf dem Weg ein lokales Weingut anfahren. Wir kaufen supergerne regional ein. Aber Schweden macht einem das mit den Weingütern echt nicht grade leicht. Öffnungszeiten nur auf Anmeldung und ab September meistens zu wegen der Traubenlese. Dazu kommt: Bei unserem bisher einzigen Restaurantbesuch hatten wir einen schwedischen Wein probiert und das Fazit: Na ja, sagen wir mal sosolala. Dementsprechend hielt sich unsere Motivation, uns für eine Degustation durchzutelefonieren arg in Grenzen. Nur, so ohne Apérowein in der Womo-Garage, gehts natürlich auch nicht. Nächste Hürde: Im normalen Supermarkt kriegste…

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    Dem Regen davongefahren: Auf Safari und ein Entenbesuch (Markaryd)

    Es hat doch tatsächlich die ganze Nacht durgeseicht. Am morgen hörte der Regen zwar auf, aber der Himmel blieb eine einzige graue Suppe. Also nix wie weg hier. Wir machten uns, wie gesagt, auf den Weg Richtung Binnenland. Göteborg, wo es immer noch schiffte, spontane Hop-on-Hop-off-Stadttour also so was von definitiv gestrichen. Doch je weiter wir fuhren, desto heller wurde es. Blauem Himmel entgegen bis endlich die Sonne erschien. Unser Ziel Smälandet Moose Safari. Das geniale hier: Man darf mit dem eigenen Fahrzeug (bis 8m) direkt durch den Park rollen und die 5km lange, extrem kurvige Strecke so oft fahren, wie man Lust hat. Anhalten staunen, fotografieren. Wir schlichen im…

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    Fischerhäusschen-Magie, Krabbenberge und Wind im Felsen-Camp (Smögen/Kungshamn)

    Morgens das allererste Mal draussen frühstücken – und das bei dieser Kulisse! Jedes Mal wenn wir denken „Schweden ist glaub ich nicht so unseres“, haut uns das Land das nächste Highlight um die Ohren. Psst, es gefällt uns schon noch :-). Räder gepackt und ab durch die Küstenorte. In Kungshamn ist es wunderbar ruhig und gemütlich. Entlang des Wasser stehen die typischen Fischerhäusschen (Fiskebodar), idyllisch in Reih und Glied, ein absolut fantastisches Fotomotiv (Die Kamera ist überfüllt davon). Über die Brücke ging es weiter nach Smögen. Hier war schon deutlich mehr los, auch wenn wir wohl etwas gar früh unterwegs waren. Die Beizlis machten meist erst um 12.00h, die Butiken…

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    Wind im Grind und Crevettlis auf den Felsen (Ankunft in Smögen)

    Das Schwingfest-Gucken auf dem Hinweg war ein voller Erfolg. Trotz gelegentlichem Funkloch und öppen mal ein fluchen, haben wir die Spitzengänge alle gesehen, ohne Halt und Pannendreieck, Notabene. Erster Stopp an der Westküste, direkt der lokale Fischladen anfahren. Die Ausbeute fiel anders aus als gedacht. Frischfisch war eine extreme Mangelware, dafür gab es geräucherte Leckereien und Garnelen in sämtlichen Grössen. Kurzerhand landete eine ordentliche Portion von den Grossen (Smögenräkor) in unserer Einkaufstasche. Das Nachtessen war gebunkert. Zum Übernachten fuhren wir nach Sotenäs. Wir hatten riesiges Glück und erwischten einen der allerletzten freien Plätze. Die Lage? Direkt auf den Felsen. Inklusive gewaltiger Aussicht und ein bitzeli viel Wind im Grind. Man…

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    Von Brettspiel-Party, Dethleffs-Frühjahrsputz und Schweizer Tradition im Norden (Regentag am Vänern)

    Gestern Abend, war später doch noch so etwas wie ein Sonnenuntergang zu sehen. Also ein bisschen rot und so. Ich war schon Happy. Heute war er dann da, der klassische schwedische Regentag. Unser spontaner Plan, das nasse Wetter einfach für die Weiterfahrt zu nutzen, scheiterte kläglich. Wir hatten bereits für zwei Nächte bezahlt, und beim Besitzer gabs da leider absolut null Entgegenkommen. Jä nu! Der Platz ist schliesslich wunderschön angelegt, direkt am See und trotz allem geben wir eine uneingeschränkte Empfehlung dafür. Also machten wir es uns im Dethleffs gemütlich. Sämtliche Brett- und Würfelspiele wurden hoch und runter gespielt, bis die Würfel glühten. Zwischendurch ein leckeres Apéro durfte natürlich nicht…

  • On Tour

    Tiefenentspannte Anreise und Supermarkt-Gefahr

    Bei strahlendem Sonnenschein rollten wir entspannt Richtung Vänern. Die Strecke? So schnurgerade und ruhig, dass mir vor lauter gleichem Trott fast die Augen zufielen. Kein Verkehr, keine Kurven – Schweden gleiten pur, nennt man das wohl. Unterwegs stellte sich uns allerdings eine ganz essentielle Frage: Wo kauft man in Schweden eigentlich ganz normale Alltagssachen ein? Wir benötigen Shampoo und so Zeugs. Auf dem Wochenmarkt oder in Butiken findet man dies nicht. Wir mussten uns erst mal schlau machen wie diese Supermärkte hier heissen. Google sei Dank. Kurz vor dem Vänern wurden wir fündig. Und wie das so ist, wenn wir fremde Supermärkte besuchen, ufert es meistens aus. Ich meine zeitlich.…

  • On Tour

    Süssigkeitenrausch in Gränna

    Nach dem traumhaften Abend gestern folgte der Dämpfer noch vor dem ersten Kaffee. Grauer Himmel und es sieht nach Regen aus. Das kennen wir ja auf dieser Reise noch gar nicht.. (Ironie off). Wir liessen uns die Laune nicht verderben, sattelten trotzdem die Göppel und pedalten über Umwege durch tiefste Pampa nach Gränna, übrigens bei Sonnenschein, soviel zum Thema. Ein Kaff mit absolutem Charme! Hier reiht sich eine Zuckerstangen-Manufaktur an die nächste, mit Auflockerung eine Knäckebrot-Bäckerei zwischendurch. Erster Stopp: Zuckerbäckerei. Bunt überladen und voller Lutscher, Täfeli, Stangen und weiss der Kuckuck was noch allem. Hinter Glas kann man den Bäckern direkt auf die Finger schauen. Natürlich wanderten die ersten Souvenirs…

  • Südschweden

    Von Elch-Liebe und Glas Versuchungen, die Reise gegen Vättern

    Der Campingplatz im Asnen NP bekommt unsere absolute Empfehlung. Natur pur, die Stellplätze mitten im Wald verstreut und wunderbar privat. Die Sanitäranlagen sind nicht mehr die allerneusten aber tipptopp sauber und vor allem herrlich unkompliziert. Kein Firlefanz mit Frauen-, Männer-, oder Sonstwas, einfach alle ins selbe Haus und gut ist. Heute morgen hiess das Tagesziel vage, der Vätternsee. Gefühlt 95% der Strecke führte uns durch tiefste Wälder. Uns das beste daran, wir waren ganz alleine auf weiter Flur. Eine beruhigende Traumkulisse. Schweden hat das Klischee voll erfüllt. Auch mit dem Wetter im Fall. Da regnet es 5 Minuten, danach schient wieder die Sonne, kurz darauf schiffets, ja was jetzt? Ein…