Südschweden

Steinhaufen Ales Stenar und Schleichfahrt nach Asnen NP

Am nächsten Morgen ordnungsgemäss eingecheckt und ab ins Städtchen Ystad. Fazit: Ausgestorben ist nur der Vorname, Tote Hose hoch zehn. Gut es ist Sonntag, aber da wirklich gar niemand unterwegs. Zum Glück hatte die Bäckerei offen und wir gönnten uns unser erstes schwedisches Gebäck. Trostpflaster geglückt.

Weiter gings Richtung Steinhaufen – Ales Stenar. Der Wind blies ordentlich und hätte mir fast den Hut ins Meer gehauen. Aber für die mystische Atmosphäre war dieses Wetter super. Gleich unten am Strand wartete unsere nächste Belohnung. Eine herrliche Fisk Butik – frischer Fisch, frisch geräuchte Ware, Gewürze, der Kühlschrank platzt nun aus allen Nähten. Und wir freuen uns auf unsere Abendessen.

Weiter gehts Richtung Asnen Nationalpark. Das Wetter typisch nordisch, mal Sonne, mal Regen, eigentlich mehr Regen :-), wir habens ja gesagt, der Norden ist ein verregnetes Kaff. So nun wäre das auch gesagt 🙂 Die Anfahrt ist Entspannung pur, die Schweden haben es schlicht nicht eilig, hier rollt alles brav und gemütlich nach Tempolimit oder drunter. Stress? Fehlanzeige. Das absolute Highlight ist die Anfahrt nach Getnö Gard im Asnen NP. Eine einspurige Strasse, ausweichen nur in einzelnen Buchten möglich, und links wie rechts glitzert der Asnen-See hervor, traumhaft.

Unser Platz ist mitten im Wald direkt am See mit eigener Holzbank-Garnitur. Also hinstellen, Natur geniessen öppen ein Apéro nehmen und erst einmal die Ruhe geniessen. Danach Pläne für den morgigen Tag schmieden, immer auch einen Plan B mitplanen, ihr wisst das Wetter.