Südschweden

Auf gehts nach Düsseldorf – Messe Marathon

Unsere Reise beginnt mir einem Stopp in Düsseldorf. Mann, hatte die glorreiche Idee, wenn wir schon gen Norden karren, doch die grösste Campingausstellung Europas gleich mit zu nehmen. Gesagt, gebucht, hingefahren. Wir haben PreView-Tickets, können also bereits vor dem offiziellem Start, die Messe besuchen. Gut für uns, da viel weniger Besucher reingelassen werden und du so mehr Zeit hast die Wohnmobile und das Zubehör zu bestaunen. Im Raum steht eventuell etwas Neues – aber psst, das muss unser treuer Dethleffs ja nicht gleich mitkriegen. Es macht schlicht Sinn vor Ort alle Modelle live zu vergleichen und die Händler mit unzähligen Fragen zu Nerven.

Unterwegs nach besagtem Düsseldorf, wurde schnell klar: Die Deutschen stehen uns Schweizer mit ihren gefühlt 5000 Baustellen in nichts nach. Und als ob das nicht schon genug an den Nerven gezerrt hätte, erlebten wir mitten auf der Autobahn plötzlich eine Verfolgungsjagd a la Cobra11. Ein Audi – welches Modell, war der Tempo absolut nicht mehr zu erkennen – raste mit gefühltem Schalltempo rechts auf dem Pannenstreifen an uns vorbei. Und zwar so knapp, dass unser Womo eine Satz nach links machte und der Raser fast unsere Seitenwand rasierte. Direkt hintendran, ein Polizeitöff. Auf der Überholspur folgten im Tiefflug erst zwei Streifenwagen, dann nochmals zwei Polizeiautos und als Krönung kam der Helikopter oben im Sinkflug. Action pur auf der Deutschen Autobahn. Wie es endetet entzieht sich leider unserer Kenntnis.

Angekommen sind wir trotzdem bestens und campieren nun zusammen mit 3000 anderen begeisterten Camper-Verrückten direkt auf dem Areal. Würden wir allen empfehlen die, die Messen besuchen wollen. Da gibts auch viele neue Bekanntschaften, leider hatten wir dafür keine Zeit, da der nächste Termin: Fähre! bereits anstand. Fürs nächste Mal wissen wir’s.

Der Messebesuch am Vorabtag war ein Volltreffer. Die Händler nahmen sich richtig viel Zeit. Nach der Reizüberflutung fuhren wir noch bis Bremen, um die Hälfte der Strecke bereits abgekarrt zu haben. Der Vorteil? Wir haben am morgen länger Zeit um ausgiebig zu Frühstücken, und gen Rostock zu fahren, bevor die Fähre am Nachmittag ablegt, nach Trelleborg.

Camping-Messe-Duesseldorf-01

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