Palau – Vignola Mare
Angekommen auf dem Camping, Stellplätze ausgesucht, wunderbar unter Bäumen hingestellt und dann Dolce far Niente. Planung für den nächsten Tag in Angriff genommen. Nach einem ausgiebigen Frühstück gehts ab nach Palau und die Sehenswürdigkeiten drum herum erkunden.
Palau ist nicht wirklich Sehenswert, aber für ein Apéro hats gereicht. Wir mit dem Göppel, Kollegen mit der Vespa, weiter zum Aussichtspunkt Piattaforma di Panoramica Palau. Super Aussichtspunkt über die Bucht von Palau. Der Riocca d’Orso das nächste Ziel. Nach der Abfahrt wartet gefühlt schon wieder der nächste Anstieg. Sardinien schenkt Drahtesellenkern nichts. Es lebe der Sport. Dafür wurden wir mit dem Anblick des Bärenfelsens belohnt. Die gewaltige Felsformation ist wirklich eindrücklich – kaum zu glauben, was die Natur im Laufe der Zeit erschaffen hat.
Morgen brechen wir wieder auf, ein Weingut ist der Plan. Die Mission lautet: den Womo-Keller mir sardischen Schätzen aufzufüllen. Wir haben spontan das Weingut Tenuta Vignola, angefahren. Reserviert haben wir nichts, normalerweise müsste man eine Degustation buchen, wir bekamen aber eine kleine Degu der uns interessierten Weine. Vollgepackt mit neuen Eindrücken und gutem Wein fahren wir wieder ein Stück zurück zum bereits ins Auge gefassten Stellplatz und so wie der Zufall es will, hat es unterwegs einen Hofladen mit Formaggi und Sardischen Produkten. Frischer Schafricotta, Pecorino Sardo, Scamorza und eingemachtes Gemüse wandert in den Einkaufskorb. Sie ist gut die Verkäuferin, der Käse reicht wohl bis zum Ende der Reise.
Das gibt ein leckeres Nachmittagsplättli nach den einrichten auf dem Stellplatz. Morgen gehts mit dem Göppel auf Erkundungstour.
Ah, und unterwegs zum Weingut hat Frau noch eine Vollbremsung gezogen, als ein Fischmarkt gesichtet wurde, Mann erschrocken und an der Scheibe geklebt, was soll den das? Aber schlussendlich happy, natürlich sofort frischen Fisch für die nächsten Tage gepostet.