On Tour

Wind im Grind und Crevettlis auf den Felsen (Ankunft in Smögen)

Das Schwingfest-Gucken auf dem Hinweg war ein voller Erfolg. Trotz gelegentlichem Funkloch und öppen mal ein fluchen, haben wir die Spitzengänge alle gesehen, ohne Halt und Pannendreieck, Notabene.

Erster Stopp an der Westküste, direkt der lokale Fischladen anfahren. Die Ausbeute fiel anders aus als gedacht. Frischfisch war eine extreme Mangelware, dafür gab es geräucherte Leckereien und Garnelen in sämtlichen Grössen. Kurzerhand landete eine ordentliche Portion von den Grossen (Smögenräkor) in unserer Einkaufstasche. Das Nachtessen war gebunkert.

Zum Übernachten fuhren wir nach Sotenäs. Wir hatten riesiges Glück und erwischten einen der allerletzten freien Plätze. Die Lage? Direkt auf den Felsen. Inklusive gewaltiger Aussicht und ein bitzeli viel Wind im Grind. Man merkt sofort die Zeiten der tiefen Waldeinsamkeit sind vorbei. Wir sind nicht mehr ganz alleine irgendwo. Touristen sind mehrheitlich Schweden, Deutsche, ein paar einzelne Dänen und wenige Holländer, Schweizer haben wir auf der ganzen Reise einen gesichtet.

Wir wollen nicht öppen jammern, schliesslich warteten die leckeren Riesengarnelen auf uns. Mann schmiss mutig den Grill an und kämpfte tapfer gegen den Wind um die Crevettlis auf den Punkt zu garen. Er hat es auf den Punkt gebracht, absolut lecker und als Dessert kommt der Sonnenuntergang wie aus dem Bilderbuch, was will man mehr. Morgen geht es auf Erkundungstour nach Smögen. Frau freut sich auf die roten Hüslis, imFall.